Allgemein

Klickereien

Geschafft: über 1000 User statteten unserer Seite seit dem Instalieren unseres Pagecounters vor einem halben Jahr einen Besuch ab. Das freut und motiviert uns gleichermaßen, weiter in den Trott des Normalzustands zu intervenieren und die Verhältnisse (wenigsten in Horgau und Umgebung) zum Tanzen zu bringen. Wir hoffen jedenfalls schon mal auf die nächsten 1000 Klicks…

Letters to the President

Die Dokumentation „Letters to the President“, die im Rahmen der Augsburger Filmtage vorgeführt wurde, gewährt einen Einblick in die innenpolitische Wirkung Mahmud Ahmadinedschads und bestätigt nahezu alle Vorbehalte über den Gottesstaat Iran, die wir davor schon festgehalten haben.
70 Minuten lang begleitet der tschechische Regisseur Petr Lom den Präsidenten, wie dieser im ganzen Land herumreist und sich als verständnisvoller Zuhörer und iranischer Patron präsentiert. (mehr…)

Judenhasser und Krawall

Ein subjektiver Erfahrungsbericht:

Die angekündigte Demonstration gegen einen Naziaufmarsch am 1. Mai in Ulm klang vorab nicht wirklich verlockend. Warum sollte mensch sich auch in der beschaulichen Donaustadt dem gewöhnlichen Trott des antifaschistischen Kampfes widmen, während in Kreuzberg oder Nürnberg zu „revolutionären“ Protesten aufgerufen wird und die Autos brennen.
Im Nachhinein stellt sich jedoch heraus, dass die Demonstration, die sich anfänglich tatsächlich nur auf die Naziaktivitäten beschränkte, erheiternder war als gedacht und dazu noch einige interessante Erfahrungen mit sich brachte. (mehr…)

Waterboarding war gestern

Hier ein schockierender Bericht über einen 45 minütigen Folterexzess, ausgeführt vom Kronprinz der Vereinigten Arabischen Emiraten persönlich. Inklusive Tortur durch ein Nagelbrett und Überfahren mit dem königlichen Mercedes.

Peitsche und Protest

Seit Anfang diesen Jahres gilt im Swat-Tal, einer Grenzregion Pakistans die Gesetzgebung der islamischen Sharia, die von staatlicher Seite eingeführt wurde, um einer weiteren Eskalation des Konflikts mit der Taliban zu entgehen. Dass diese Politik der Zugeständnisse an extremistische Islamisten die politische Lage kaum entspannt, die humanitäre Situation für die Leidtragenen der Sharia aber auf jedenfall verschärft, zeigt der in die Öffentlichkeit gelangte Fall der Auspeitschung eines 17-jährigen Mädchens. (mehr…)

Wir haben nichts getan

Irans Präsident Ahmadinedschad ist ja für seine rhetorischen Eskapaden weitreichend bekannt. So forderte er 2005 auf der „Welt ohne Zionismus“ Konferenz, Israel „in Blut“ zu tauchen und kündigte an, dass das Land mit einem „Brandmal“ ausgelöscht werden wird1 (der dezenter Hinweis auf Irans Atomprogramm ist in diesem Zusammenhang bestimmt bemerkenswert). Auch fragte er sich, warum die Juden nicht „nach Alaska“ angesiedelt werden2, da ein erfrischendes Bad im Yukon sicherlich der unerträglichen Hitze Tel Avivs vorzuziehen ist.
In einem kürzlich geführten Interview des Spiegels schlägt der Staatschef jedoch ganz andere Töne an und gesteht sogar, dass er „die Deutschen liebe“ (was einige Akteure bei Siemens und Co. sicherlich erfreuen wird). Auszüge des Gesprächs werden hier nun aufgeführt. (mehr…)

HipHop, Hardcore, Heimathass Vol.2

Am Gründonnerstag bringt die Antifa Horgau nun schon zum zweiten mal unter altbewährtem Motto die Turntables zum Kochen. Die allseits beliebte Kirschgoiß werden wir wieder für den unschlagbaren Preis von nur 1,50 Euro anbieten, um euch einen netten, lauten und feucht-fröhlichen Abend zu garantieren.

Playlist:
20:00 – 21:30 Uhr: HipHop
21:30 – 23:00 Uhr: Hardcore
23:00 – open end: Electro

Also kommt zahlreich in die Ganze Bäckerei, Reitmayrgäßchen 4

Unser Deutschland

„Dies ist unser Deutschland, dies ist euer Deutschland; dis is wo ich herkomm!“ – Was wie eine neue Werbekampagne der Bundesregierung für die Stärkung des deutschen Nationalbewusstseins klingt, ist dem neuen Song des ehemalig linksliberalen Rapper Samy Deluxe entnommen. Nach Jahren des ewigen Nörgelns und hemmungslosen Mariannakonsums legt der Künstler nun offenbar sein rebellisches Image ab und präsentiert uns ein neues, geläutertes Wesen, das sich endlich auf seine Wurzeln zu besinnen scheint und, ganz dem Herkunftsland verpflichtet, feststellt, dass „Deutschland schon ganz in Ordnung“ ist. (mehr…)

Illegales Brot

Da wünscht mensch sich doch gleich ein wenig mehr Menschenrecht und Gleichberechtigung in den Nahen Osten. Wie die Jungle World berichtet, wurde in Saudi-Arabien die 75jährige Greisin Khamsa Sawadi zu 40 Peitschenhieben, vier Monaten Gefängnis und (da sind sich die theokratischen Monarchien mit den westlichen Demokratien einmal einig) zur anschließenden Abschiebung verurteilt, da die Frau aus Syrien stammt. Obwohl die Arme wirklich alles daran gesetzt hat, sowohl dem göttlichen als auch dem weltlichen Strafgericht zu entkommen und die Sharia strikt einzuhalten versuchte, scheiterte sie an der Komplexität ihrer gesetzlich vorgeschriebenen Unmündigkeit. Da ihr Ehemann verstorben ist und sich die arabische Frau in diesem Staat ohne Mann nicht auf der Straße zeigen darf, beauftragte sie zwei Männer, ihr Brot zu besorgen… dummerweise sahen hier die Gottesrichter den Tatbestand der „illegalen Vermischung“ der Geschlechter.

Rote Karte gegen Rechts

Die Demonstration gegen den Naziaufmarsch am 28.02.09 hat wieder einmal unter Beweis gestellt, dass an derartigen „Events“ unter dem Großteil der Gegendemonstranten kaum emanzipatorische Kritik vorhanden ist.
An Aufmärschen der „Ewiggestrigen“ bekommt der gemeine Bürger sporadisch die Möglichkeit, seine Pflicht an der Demokratie zu erfüllen und ein paar Stunden in einem „Aufstand der Anständigen“ Flagge gegen vermeintliche Staatsfeinde zu zeigen. Somit wird wahlweise diversen Gegenveranstaltungen ein Besuch abgestattet, um in „Friede, Freude, Eierkuchen“ – Manier einmal im Jahr die sonst eher verpönte multikulturelle Vielfalt zu zelebrieren bzw. mit lockeren Samba-Rhythmen und alternativ anmutenden Showeinlagen das „Nazigewäsch“ zu übertönen. Der etwas wagemutigere und radikalere Mensch erwägt vielleicht sogar die Möglichkeit, seine demokratischen Mittel auszuschöpfen und aktiv an einer Gegendemonstration teilzunehmen. (mehr…)

Eine islamische Republik wird 30! reloaded

Stop Ahmadinejad and the Mullah Regime Stop Ahmadinejad and the Mullah Regime
Den Geburtstag des Mullahregimes nahmen wir zum Anlass, um unsere Kritik am Iran vor allem der aktuellen Situation zu erneuern.
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Der Tod ist ein Meister aus Deutschland

Infoflyer der anifahorgau zur geschichsrevisionistischen Demonstration am 28.02.09:

Alle Jahre wieder jähren sich die alliierten Bombenangriffe auf Augsburg, und wie jedes Jahr wird unterschiedlich mit dem Ereignis umgegangen.
Zu allererst gilt es festzuhalten, dass die Bombardierung des Industriestandorts Augsburg ohne jeden Zweifel gerechtfertigt war und keiner Diskussion bedarf. Die Stadt galt mit den Waffenschmieden Messerschmitt (Luftwaffe) und MAN (Panzer, Militärfahrzeuge, Flotte) als kriegswichtige Produktionsstätte, tausende Häftlinge aus dem KZ Dachau mussten hier unter unmenschlichen Bedingungen für die deutsche Kriegsmaschinerie ihren Arbeitsdienst ableisten. Diese Situation stellte ein immens wichtiges strategisches Ziel für die alliierten Befreiungspläne, die sowohl den deutschen Terror an der Ostfront, als auch den systematischen Massenmord beenden konnten, dar. (mehr…)

Die Antwort

Thomas Hafner antwortete uns auf unsere Benachrichtigung via Email.

Sehr geehrte Damen und Herren,

vielen Dank für Ihren offenen Brief. Sie sprechen darin ein Thema an, welches uns auch sehr am Herzen liegt. Sie dürfen uns glauben, dass wir nichts vergessen, verdrängen oder gar vertuschen wollen. Der Umgang mit der eigenen Geschichte ist immens wichtig um gleiche oder ähnliche Fehler in der Zukunft nicht zu wiederholen. Über das Lager in Horgau haben wir in den letzten Jahren einiges an Material zusammen getragen. Zurzeit befasst sich ein Projekt der Kolping-Jugend in Zusammenarbeit mit der Realschule Neusäß und der Gemeinde Horgau mit der Aufarbeitung der Geschichte des Lagers in Horgau-Bahnhof.

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Redebeitrag der antifahorgau zum Gazakonflikt

Liebe Antifaschistinnen und Antifaschisten,

auch wenn der Konflikt im Gazastreifen schon einige Wochen zurückliegt, erregt er, zu Recht, noch einige Rezeption.
Wir, die Antifa Horgau, wollen einen Blick zurückwerfen, vor allem den Bezug auf antisemitische und antizionistische Vorgehensweisen beleuchten und die Frage behandeln, wie weit antisemitische Tendenzen auch heute noch in der deutschen, europäischen und weltweiten Gemeinschaft verankert sind.
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Offener Brief der Antifa Horgau an die Gemeinde Horgau

Den folgenden Brief haben wir der Gemeinde Horgau zukommen lassen, ich denke er ist selbsterklärend. Wir haben uns im Rahmen des kommenden Naziaufmarsches in Augsburg, der in seinem Wesen Opfer und deutsche TäterInnen umkehrt, damit geschichtsrevisionistisch ist, auch über die nationalsozialistische Historie von Horgau informiert, die doch recht speziell ist, da das „idylische Dorf an der B10″ eine KZ-Aussenstelle mit über 300 Gefangenen beherbergte. Auch wenn dieser Sachverhalt nicht geleugnet wird, scheint man den Schandfleck der Geschichte ausblenden zu wollen. Auf der Homepage der Gemeinde www.horgau.de wird die KZ-Aussensteller, sowie die sonstige braune Vergangenheit, elegant übergangen.
All dies veranlasste uns zu diesen offenen Brief:
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