Judenhasser und Krawall

Ein subjektiver Erfahrungsbericht:

Die angekündigte Demonstration gegen einen Naziaufmarsch am 1. Mai in Ulm klang vorab nicht wirklich verlockend. Warum sollte mensch sich auch in der beschaulichen Donaustadt dem gewöhnlichen Trott des antifaschistischen Kampfes widmen, während in Kreuzberg oder Nürnberg zu „revolutionären“ Protesten aufgerufen wird und die Autos brennen.
Im Nachhinein stellt sich jedoch heraus, dass die Demonstration, die sich anfänglich tatsächlich nur auf die Naziaktivitäten beschränkte, erheiternder war als gedacht und dazu noch einige interessante Erfahrungen mit sich brachte.
Letztere rief das Mitbringen einer Israelfahne hervor, die mit völlig unterschiedlichen Bewertungen bedacht wurde. So stießen wenige Minuten nach ausrollen der Fahne zwei jüdische Ehepaare zu uns, die nahezu gerührt von dieser Botschaft waren und uns mit Sympathie überhäuften. „Ohne den Staat Israel und den Zionismus wäre mein Mann nur noch ein Haufen Asche“, lautete die zynische Bemerkung, die in ihrer Einfachheit die Notwendigkeit Israels auf den Punkt brachte. Eine ganz andere Konversation mussten wir mit zwei arabisch-stämmigen Jugendlichen am Rande der Demonstration führen, die zudem zeigte, wie Notwendig die Bekenntnis zum jüdischen Refugium ist. Nach anfänglichem Pöbeln suchten die Jungs die direkte Konfrontation mit unserer Gruppe und postulierten, dass wir „scheiß Juden“ gefälligst unsere Fahne verschwinden lassen sollen. Die konkrete Frage, was der Grund ihrer Antipathie gegenüber den Juden denn sei, wussten sie nur mit einem „Halts Maul, scheiß Jude“ zu beantworten. Auch riefen sie weitere jugendliche Gesinnungsgenossen zusammen, was für uns glücklicherweise keine Konsequenzen mehr hatte.
Diese Auseinandersetzung, die überaus aggressiv von Seiten der jungen Judenhasser aufgeladen war, zeigt einmal mehr, dass auch und vorallem in der arabischen Jugendkultur Antisemitismus nicht mehr nur latent, sondern strukturell bis ganz offensichtlich vorhanden ist.
Weiter ging es Richtung Innenstadt, wo sich die Anzeichen der von Gesine Schwan heraufbeschworenen „sozialen Unruhen“ in einer nicht sehr schönen Form äußerte. Ein eingeworfenes Fenster eines Versicherungsbüros lässt nun mal eine gewisse Beschränktheit emanzipatorischer Kritikauffassung erkennen, da eine Personalisierung der kapitalistischen Krise auf Ackermann und Co., d.h. auf die abstrakte Finanzwirtschaft, zu blödsinnigen Lösungsvorschlägen à la Attac und DGB führt und ganz gewiss nicht den Kommunismus herbeiführen wird.
Am Ulmer Hauptbahnhof angekommen erstaunte erstmal die große Menge, die sich in aggressiver Stimmung den Polizeibrigaden näherte. Das Gesamtbild rief, zugegebener Maßen, romantische Revolutionsträumerein hervor und zum Takt sporadisch knallender Böller prasselte ein wahrer Flaschenregen auf die Ordnungshüter nieder. Die revolutionäre Stimmung untermalten auch die Rauchschwaden, die sich aus den zahlreichen brennenden Mülleimern ihren Weg zum Himmel bahnten, vorbei an aufgeheizten Menschen, die auf den Dächer der Haltestellen ihre Fahnen in den Lärm der Menge reckten. Den anschließenden Schwall der Wasserwerfer begegneten wir, Arm in Arm, mit einem Lied über die anstehende Revolution auf den Lippen…
Nun aber Schluss mit den euphemisierenden Hymnen, die Intention eines solchen Riots liegt ja ohne Zweifel nicht etwa in der Möglichkeit, politische Anliegen durchzusetzen, sondern vielmehr in der einfachen Geilheit eines solchen Events. Uns hat dieser Nachmittag auf jedenfalls viel Vergnügen bereitet.


14 Antworten auf “Judenhasser und Krawall”


  1. 1 Ich 03. Mai 2009 um 22:05 Uhr

    Hmm und hat der Jüdische Mann vergessen das es Israel erst später gab oder habt ihr die Geschichte nur erfunden? Hat der Mann vergessen das der Zionismus ne ganze menge Menschen gekillt hat (z.B. Araber, auch jüdische), aber teilweise mit Nazideutschland paktiert hat?

    Und dann würde ich gern wissen, wie euerer Weg zum Kommunsimus aussieht? Anständige Texte dazu sind irgendwie von den AntiDs nicht zufinden. Wenn es texte gibt, dann sind sie voll mit beschimpfungen, rassismus und kapitalismusgläubigkeit, aber keine echte kommunistische Theorie etc. So und nun nennt mich einen Nazi oder löscht es wieder…. denn leider hatt es bisher kein AntiD verstanden mit mir ordentlich zu diskutieren.

  2. 2 Bärbel 04. Mai 2009 um 21:57 Uhr

    Die zionistische Bewegung entstand Ende des 19.Jh. und begründet den Ursprung des Staats Israel. Schon 1840 ermöglichte Moses Montefiore durch käuflichen! Landerwerb in Palestinadie Rettung zahlreicher Juden, die im Osmanischen Reich verfolgt worden sind ( man höre und staune, Hitler hat den Antisemitismus nicht erfunden). In der darauffolgenden Zeit stiegen die Pogrome rasant (so z.B. 1881 in Russland), worauf sich die Suche nach einem sicheren Refugium intensivierte. Einige Juden gründeten, bedingt durch das liberale Umfeld, sozialistische Kommunen in den USA und bezeichneten sich selbst als „Weltvolk“ – sie stellten zu der Zeit wohl eine der progressivsten Bewegungen dar. Und während in Europa regressive Nationalbewegungen dominierten, brachten vor allem russische Juden einen sozialistisch-marxistischen Zionismus hervor, der sich in der Kibbuzimbewegung fortsetzte.
    Von 1933 bis 1939 gelang unter der Schirmherrschaft des Zionismus die Flucht von 250.000 Juden, von denen sich 55.000 nach Palestina retten konnten – nachdem sie weltweit vor verschlossenen Grenzen standen. Kleine Anekdote am Rande: Da jeder Flüchtling 1000 Pfund mitnehmen durfte, erlebte Palestine einen bis dato nicht gekannten wirtschaftlichen Aufschwung – was zahlreiche Araber dazu bewegte, ebenfalls in das Land zu strömen.
    Du siehst also, dass der Zionismus maßgeblich zum Überleben tausender Juden beigetragen hat. Inwiefern er zahlreiche Menschen „gekillt“ hat, ist doch sehr fragwürdig und die Behauptung, dass er mit Nazideutschland kooperierte – außer um die Ausreisebedingungen für die Flüchtlinge zu verbessern – möchte ich mal belegt kriegen.

    Nun zu deinem Vorwurf der antideutschen Kapitalismuskritik – soweit man uns dazu überhaupt zählen kann. Die Kritik beruft wie kaum eine andere auf die ureigentümlichsten Thesen des Kapitals, ohne jedoch ideologisch verschleiert zu werden, wie es in der Geschichte und auch heute noch der Fall ist. So wird etwavon einem Großteil der Linken der Kapitalismus in einer unglaublichen Stumpfsinnigkeit personalisiert.
    Die antideutsche Bewegung – soweit ich das aus meiner Perspektive überhaupt sagen darf – stellt nicht etwa die gängige Kritik am Kapitalismus bzw. die kommunistische Alternative in Frage, vielmehr ergänzt sie diese um weitere, nicht umbedingt an dieser Kritik gebundene, Aspekte, wie eben den gesellschaftlichen Sexismus, Genderpolitik, etc.
    Sie ist aber auch der Auffassung, dass der Kommunismus nur in einer Gesellschaft möglich ist, die an sich schon progressiv ist. Da dass ursprüngliche Arbeitsproletariat, auf das sich Marx Kritik bezieht, in der Form nicht mehr vorhanden ist, darf auch das ganze Konzept nicht einfach Wort für Wort übernommen werden, sondern muss stendig neu reflektiert und damit neue Schlüsse gezogen werden. Somit sind wir der Meinung, dass eine Gesellschaft, die für revolutionäre Programme überhaupt fähig ist, erst eine gewisse Emanzipation erreicht haben sollte. Auch hat die Vergangenheit gezeigt, dass sogennante sozialistische Projekte nicht vor absolut inakzeptablen Ressentiments gewahrt waren (z.B. der Antisemitismus im revolutionären Russland).

    Das ist partiziell jedenfalls meine Meinung, die aber auch das Kritikverständis eines großen Teil der progressiven Linken darstellt, denke ich.

  3. 3 Vorschlag 05. Mai 2009 um 17:12 Uhr

    Ich persönlich finde es positiv, richtig, und vor allem notwendig das sich jeder Mensch auf dieser Erde gegen Nazis, Kriegstreiber, und Unrechtssysteme stellt und diese in aller Lautstärke anprangert.

    Aber diese Ziele mit Gewalt durch zu setzten halte ich im Höchsten Maße für falsch und verwerflich.

    Und mit Gewalt meine ich nicht nur die gegen Nazis sondern auch gegen die Polizei: Siehe nachfolgendes Zitat („Das Gesamtbild rief, zugegebener Maßen, romantische Revolutionsträumerein hervor und zum Takt sporadisch knallender Böller prasselte ein wahrer Flaschenregen auf die Ordnungshüter nieder.“

    Natürlich bin ich mir im Klaren, dass die Polizei bei einem solchen Auflauf nicht als FREUND UND HELFER auftritt, doch halte ich im Hinbick auf das oben genannte Ziel eine ZUSAMMENARBEIT für das weit effektivere Mittel.
    Denn Deutschland ist auch wenn es manchen ihrer Gesinnungsgenossen so vorkommt (noch) kein Unrechtsstaat.

    Doch dazu benötigt es auf beiden Seiten noch Einiges an „good will“

  4. 4 Bärbel 05. Mai 2009 um 21:41 Uhr

    Wie oben schon geschrieben: dieser physischen Form von Protest sprechen wir keinen großen Nutzen zu. Im Gegenteil postulieren wir eher eine weitaus stärkere Beschäftigung mit theoretischer Arbeit.

  5. 5 hier 06. Mai 2009 um 23:49 Uhr

    Der grandiose Vorschlag, mit der Polizei zusammenzuarbeiten ist hoffentlich ein Scherz, weil ansonsten sollte man schonmal sich selbst und die Realität deutlich hinterfragen.
    Ich bin mir sicher, wenn sich die komplette USk Einheit plötzlich mitten auf die Route setzt und die wie auch immer gekleidete Gegendemo dazu einlädt, sich die AGgressionen im Rahmen der Beschränktheit einiger weniger halten werden. Nur sit dieses Szenario zwar verdammt lustig, aber doch eher nicht so wirklich realistisch.

    Ansonsten muss man den Zionismus, ohne eine Notwenidgkeit des Staates ISrael in Frage zu stellen, auch mal als das sehen, was er ist. eine nationalistisch-völkische bewegung. Auch darf eine notwenidge Solidarität mit dem Staat Israel als letzte Bastion der Juden, sowie als Bastion der Aufklärung im Theokratisch-Islamischen Block, niemals ausser Acht lassen, was es alles zu kritisieren gibt am Staate Israel. Und diese Liste ist lang, sehr sehr lang.
    Und bei aller Rhetorik, so wirklich inhaltsreich ist jetzt die Passage der Kapitalismuskritik ja auch nicht, wenn wir mal ehrlich sind. Was dnen nun? Wollt ihr die klassische Kapitalismuskritik nur um Facetten erweitern oder findet ihr die irgendwie im gesamten eher beschissen? Und wieso baut ihr wzar auf dem Kapital auf, während ihr Zeitgleich es komplett in Frage stellt? Ohne jetzt näher auf den Wahrheitsgehalt der Aussage eingehen zu wollen, hängt das bewusstsein doch vom gesellschaftlichen sein ab, nach MArx, also ist von dieser, doch eher zentralen Aussage ausgehend, doch keine emapnzipierte GEsellschaft ohne vorherige Emanzipierte Struktur denkbar? Inswofern lauft ihr doch komplett konträr zu dem, auf was ihr euch beruft, oder ist euch im LAufe des Versuches, möglichst viele Fremdwörter in möglichst wenig Zeilen, ohne wirklichen Sinn, sieht man von der Proflierung als achso gebildete AntiDs ab, zu schreiben, irgendwie der Inhalt abhanden gekommen?

    Und irgendwie ist es ja schon auch eher grotesk, erst die Stumpfsinnigkeit der kapitalismuskritik, die ein Großteil der Linken betreibt, zu betonen, um dann direkt danach zu ebtonen, dass man diese, nach eigenem bekunden ja eher stumpfsinnige, Kritik nur zu erweitern gedenkt.

    Und bei euch ist die ideologische Verschleierung, die ihr den bösen Menschen vorwerft, der mantraartigen Wiederholung klassisch „kritischer“ Dogmen, der sinnlosen Verwendung möglichst vieler verschiedener Fremdwörter, sowie der Schleifenartigen Verschlieerung der versehentlichen Selbstkritik im zuge ideologischer Verirrungen, die sich dann letztlich leider doch widersprechen, gewichen. Darauf kann man jetzt wahnsinnig stolz sein, sich weiter in Theorie eingraben, weiter das Fremdwörterlexikon auswendig lernen oder wie ja auch schon so schön „erkannt“, bzw geschrieben, ständig reflektieren.

    Gott zum Gruße

  6. 6 havanna-style 09. Mai 2009 um 12:28 Uhr

    dass ihr sagt, ein refugium für die als jüden definierten menschen ist nötig, stimmt. das bezweifele ich nicht. ein refugium sollte ein raum sein, wo sie bedrohte mensche eigenhändig gegen ihre bedrohung verteidigen können. damit ist der begriff definiert. dies kann man mit unterschiedliche gesellschaftsformen errichten. es kann eine sozialistische, anarchistische, ökologistische …… (es gibt tausende noch unerfundener gesellschaftsformen) aber auch eine kapitalistische sein. ein kapitalistisches refugium ist nicht zwingend notwendig, da es eben auch anderst geht. israel ist überhaupt nicht gezwungen, kapitalistisch zu sein. deshalb ist es überhaupt nicht notwendig, nein nicht duldbar, ein kapitalistisches israel zu verteidigen. in seiner jetzigen form darf israel nicht exestieren. es muss sich radikal verändern. wer ein israel in der jetzigen form und den dahinterstehenden gedanken unterstützt kann nicht links sein sondern unterstützt ein reaktionäres rassistisches terrorsystem und unterstützt gleichzeitig den antisemitismus, denn ein kapitalistisches israel schadet auch seinen jüpdischen einwohnern.
    wer also seine solidarität mit den bedrohten jüdischen menschen ausrucken möchte, sollte seine nationalfahne zuhause lassen, denn es gibt zig andere symbole des judentums. es ist ja zumindest möglich den davidstern mit einer anderen farbe als blau auf einen anderen hintergrund aufzumalen.

  7. 7 Bärbel 11. Mai 2009 um 23:52 Uhr

    Es ist richtig, dass Israel nicht gezwungenermaßen ein kapitalistischer Nationalstaat sein muss. Eine communistische Assoziation jüdischer und jüdisch-solidarischer Menschen wäre sicherlich weitaus mehr zu begrüßen (obwohl die autark betriebenen Kibuzzim vielleicht näher an das Ideal deiner dezentralisierten, selbstverwalteten Gesellschaftsform hinreichen, als z.B. der Staatsmonopolismus der UdSSR).
    Dennoch gilt es, das, wie du richtig erkannt hast, unabdingbare Refugium der JüdInnen auch in seiner jetzigen Form zu unterstützen. Der jetzige, kapitalistische Staat Israel ist und bleibt realpolitisch gesehen in diesem Augenblick der einzige Ort auf der ganzen Welt, in dem sich diese Menschen vor dem antisemitischen Mob verteidigen können. Das schließt jedoch nicht aus, das soziale Reformen (die in den letzten Jahren mit Sicherheit gelitten haben) bis hin zu einem neuen Gesellschaftsmodell mit allen Mitteln durchzusetzten wären.
    Um das jedoch überhaupt erst in Angriff nehmen zu können, muss die Existenzgrundlage der zukünftigen Gesellschaft erst einmal garantiert werden.
    Wenn du Israel schon als „reaktionäres rassistisches Terrorregim“ bezeichnest, wie verhält sich dann deine Sympathie gegenüber der Hamas, die einen fanatischen Islamismus prediget (der übrigens jede Form von sozialistischer Revolution aufs schärfste verurteilt) bzw. dem Iran, der die o.g. Bezeichnung mit Fug und Recht verdient. Diese Gesellschaftsmodelle wären die Alternative zur israelischen Demokratie. Während in Israel das liberalste Abtreibungsgesetz der Welt existiert und Homosexuelle Gleichberechtigung finden, bekommen diese in Iran ein paar Steine an den Kopf. Es wäre also einmal zu überdenken, in welchem System die konkrete soziale Situation der Bevölkerunge jetzt schon besser ist und woraus sich am ehesten weiteres kommunistisches Kapital schlagen lässt.
    Deine These, dass Kapitalismus Antisemitismus bedingt und somit Israel kontraproduktiv ist, kann man auch in die o.g. Gegenübrestellung bringen. Was du sagst ist durchaus richtig, der bürgerliche Kapitalismus produziert wirklich Frustration, die sich historisch gesehen ziemlich häufig auf „den Juden“ konzentrierte. Auch heute werde ich nicht müde zu erklären, dass jegliche Personifizierung der kapitalistischen Krise auf die bösen Manager oder auf die ach so abstrakte Finanzwirtschaft (mit den Worten unseres Bundespräsidenten: der sog. „anglo-amerikanischen Casinokapitalismus“) letztendlich auf das selbe hinausläuft. Der islamische Antisemitismus, der zur konkreten politischen Bedrohung für Israel ist, ist für den Augenblick leider dennoch wichtigereinzuschätzen.

  8. 8 Bärbel 12. Mai 2009 um 13:39 Uhr

    @ hier: Ich habe nie bezweifelt das der Zionismus eine völkische Bewegung us dem 19.Jh. war, im Gegensatz zu anderen dieser Art war sie jedoch um einiges progressiver, wie ich oben schon erwähnt habe.
    Die Solidarität mit dem Staat Israel und die Anerkennung seiner Existenzberechtigung schließt ebenfalls Kritik an einzelnen politischen Entscheidungen der jeweiligen Administration in keinster Weise aus. Auch das hab ich, soweit ich mich entsinnen kann, schon einmal festgehalten.
    Du kannst aber einmal deine „sehr sehr lange“ Liste israelischer Scheußlichkeiten aufzählen und wir können sie im einzelnen auf ihren Wahrheitsgehalt prüfen.

    Noch einmal zum besseren Verständniss: die marxsche Kapitalismuskritik erhält unsere volle Zustimmung, da sie das kapitalistische System wie kein zweites Mal durchleuchtet. Wie jeder politisch und historisch interessierte Mensch jedoch wissen sollte, wurde diese Kritik schon mehrfach ideologisiert und in veränderter bzw. vereinfachter Weise rezipiert (vgl. z.B. Marxismus-Leninismus; Marx selbst ging immer in absolute Distanz zu dieser Ideologie und wollte seinen Namen nie „verismitisiert“ sehen).
    Die heutige sog. Linke knüpft an diese Tradition der Verschleierung der kapitalistischen Produktionsweise an, in dem sie populistische Parolen in den Raum stellt, wie „die Verursacher der Krise sollen doch gefälligst selbst bezahlen“. Hier verfällt die sog. „Kapitalismuskritik“ der eigenen kap. Fetischisierung, vor der Marx gewarnt hatte.
    Diese Form von Kritikverständnis finden wir zurecht „beschissen“. Die Kritik, die Marx im „kapital“ formuliert hat hingegen gilt es sich anzueignen und verstehen zu lernen.
    Auch wollen wir eben diese Kritik durch eine Gesellschaftskritik, die nicht zwangsläufig an die kapitalistische Produktionsweise gebunden ist, erweitern, wie du richtig erkannt hast.
    Die Frankfurter Schule sah sich als nichts anderes, als dies zu praktizieren.

    Es ist durchaus richtig, dass das Bewusstsein vom gesellschaftlichen Sein abhängt, doch ich versteh nicht ganz worauf du hinaus willst. Wenn du nun sagst, dass aus der vorangegangenen Prämisse folgerichtig eine emanzipierte Gesellschaft erst durch emanzipierte Strukturen möglich ist,entspricht das völlig unserem Verständnis?!
    Denn gerade für diese emanzipierte Struktur sind gewisse Voraussetzungen nötig, wie etwa Demokratisierung, Meinungsfreiheit, Freiheit im allgemeinen, etc.

    Bitte korrigier mich, wenn ich dich dabei falsch ausgelegt habe. Fremdwörter tragen doch auch ungemein zur verständlicheren und geordneteren Kommunikation bei, findest du nicht?

  9. 9 l 12. Mai 2009 um 14:44 Uhr

    „Da dass ursprüngliche Arbeitsproletariat, auf das sich Marx Kritik bezieht, in der Form nicht mehr vorhanden ist“

    wieso?

  10. 10 hier 15. Mai 2009 um 18:01 Uhr

    ALso:
    Eine FAhne des Staates durch Ulm zu tragen zeugt nur bedingt von einer kritischen Reflektion des Staates. DA kann man sich das ganze hin und her winden, alles betonen und schreiben, sich selbst seine Widersprüchlichkeit nachweisen, aber Israel ist etwas leider notwendiges in einer Gesellschaft geprägt von ANtisemitismus. Ein notwendiges Übel, das es beim besten Willen nicht verdient haben sollte, von der progressiven Strömung unter den progressiven Strömungen, auf den Fahnenmast gezogen zu werden. Und inwieweit eine völkische Bewegung, die auf einer per se archaisch-reaktionären Religion beruht, progressiv ist, entzieht sich auch meinem Verständniss.
    Was ist am Staat ISrael doof? ANgefangen beim 6 Tage Krieg über den ewigen SIedlungsbau bis hin zur konsequenten Erhaltung des Kriegszustandes, der sich dadurch zeigt, dass der Friedensprozess als solcher seit Rabin eine Farce ist.(Auch wenn natürlich die palästinensische Seite auch nicht gerade hilft, aber „der klügere gibt nach“) Die letzten Wahlergebnisse sprechen auch eine klare SPrache, weil sind wir mal ehrlich, so wirklich toll findet die Likud hoffentlich hier niemand. Genauso stellt sich schon die Frage, wieso im Zuge des letzten krieges die Presse manipuliert, mit falschen informationen gefüttert und ansonsten behindert wurde. Über die Rolle der Frau im Judentum könnte man genauso wie über den peinlichen zentralrat streiten, über das Straßensystem in „Palästina“ genauso wie über die allgemeine Chance, die Hamas mit Waffen zu besiegen, mal ganz abgesehen davon, dass es Israel war, das dereinst die Hamas schuf und unterstützte…

    Wenn ihr nun aber vom Marxschen ANsatz ausgeht, dass das gesellschaftliche seind as Bewusstsein bestimmt, dann stellt sich akut die Frage, wie in einer kapitalistischen Gesellschaft das Bewusstsein sich verändern soll, steht doch das kapitalistische sein komplett konträr zum erstrebenden Bewusstsein. Dementsprechend muss ja erst der Kapitalismus durchbrochen werden, bevor sich das gesellschaftliche sein und somit das Bewusstsein ändern kann, was zwangsweise zu den staatssozialistischen Systemen führen müsste, natürlich in den jeweiligen speziellen Facetten. Und eine emanzipierte Struktur im Kapitalismus muss ja irgendwie kommen, gemeinhin braucht es dafür eine Veränderung des Bewusstseins der gesellschaft, um dies zu ermöglichen, doch ist dieses Bewusstsein ja im gesellschaftlichen sein des Kapitalismus gefangen.
    Ansosnten interessiert mich, wie sich Marx gegen den Marxismus-Leninismus gewehrt haben will, und ob da jetzt wirklich so weltbewegend viel geändert wurde, wie ihr es gerne hättet.

    Und Fremdwörter sind sicherlich nützlich an mancher Stelle, aber es ist nunmal so, dass es wie so oft im leben auch nicht zu viel sein sollte, weil das nciht nur profilneurotisch wirkt, sodnern auch einfach unnötig und damit sinnverändernd ist, eifnach überall, wo es schon irgendwie passen könnte, ein Fremdwort nachzuschlagen.

    @I
    Weil es nunmal einfach kein Proletariat mehr gibt. Ist halt einfach so. Liegt an der Verschiebung der Sektoren…(Drei-Sektoren-These) und der zunehmenden technisierung, dass mittlerweile jeder klassisch proletarische Job auch von einem Computer erledigt werden kann.

  11. 11 Bärbel 18. Mai 2009 um 21:39 Uhr

    @ hier:
    Deiner Kritik bezüglich des offenkundigen Zeigen der Israelfahne kann ich dir insofern zustimmen, dass damit sicherlich keine kritische Reflexion des Staates an sich gegeben ist. Wir wollten vielmehr ganz persönliche Erfahrungswerte sammeln, wie weit antisemitische Tendenzen in einem solchen Massenauflauf der linken Szene vorhanden sind.
    Man kann vielleicht einwenden, dass das Bekennen zum „Staat“ Israel notwendigerweise bewusste Provokationen hervorruft; leider mussten wir aber feststellen, dass sich die Kritik, die uns entgegenschlug, nicht einfach in einer reinen Kritik an Israel bzw. seinen politischen Handlungen artikulierte, sondern vielmehr ganz klar antisemitisch konnotiert war (auch abgesehen von der Beschimpfung als „Scheiß Juden“ und der körperlichen Bedrohung zweier arabisch-stämmigen Jugendlichen kamen auch aus der linken Ecke ganz klar einzuordnende Parolen).
    Und gerade deshalb ist es unabdingbar, in solch einem Mob, der ganz bestimmt kein politisch verwertbaren Gehalt besitzt, Kritik geltend zu machen und den Konflikt mit nicht hinnehmbaren Verhältnissen zu suchen.

    Man kann sagen, wenn du willst, dass der Staat Israel ein „notwendiges Übel“ ist. Und es ist richtig, den Zionismus nicht als Ideologie zu verklären. Du musst jedoch ganz klar anerkennen, dass der heutige Staat vollkommen säkularisiert ist (in der BRD besitzt die Kirche deutlich mehr Einfluss) und im Vergleich zu seinen Nachbarn einen meilenweiten Fortschritt inne hat.

    Die Siedlungspolitik kann berechtigterweise bestimmt Gegenstand von Kritik sein, über einzelne militärische Interventionen führt es glaube ich zu weit, in diesem Rahmen zu diskutieren. Nur soviel: Jede einzelne Kriegshandlung muss im gesamten historischen Kontext gesehen werden um sowohl die politischen als auch menschlichen Handlungen zu begreifen.
    Dass Israel an einem Frieden im Nahen Osten nicht interessiert ist, ist vollkommener Blödsinn, und die Behauptung, dass der Staat Friedensprozess eine „Farce“ sei, schlichtweg falsch.
    Allein die sog. „Roadmap“, die 2003 u.a. von der UN und EU ausgearbeitet worden ist und international anerkannt wird, wird vollkommen von Israel akzeptiert, das seinen Teil der Verpflichtungen uneingeschränkt erfüllt hat.
    Wenn Israel als der „Klügere“ wirklich nachgeben würde, hätte dies durchaus masochistische Züge. Wenn den Forderungen von Hamas nachgegeben würde, gäbe es einen „panarabischen“ Staat, was notgedrungen die Vertreibung und Vernichtung des jüdischen Volkes mit sich bringen würde (in der Hamascharta wird übrigens auch die gezielte Tötung jedes Juden auf der ganzen Welt gefordert). Das das den israelischen Interessen nicht wirklich entsprechen kann, dürfte nur unschwer zu verstehen sein.

    Auch wenn der israelische „Rechte“ innenpolitisch bestimmt keine Sympathie entgegen gebracht werden muss, ist es doch interessant, sich einmal mit ihren wirklichen Positionen auseinander zusetzen. der als „Rechtspopulist“ oder „Ultranationalist“ verschriene Ausenminister Liebermann (wie der KONKRET richtig erkannt hat: Bezeichnungen, wie sie niemals für mindestens ebenso radikale palestinensische Akteure benutz worden sind und werden) beispielsweise beruft sich haargenau auf die oben erwähnte Roadmap. Er fordert lediglich, dass die PA ihren Verpflichtungen nachkommt (Beendigung des Terrors, Entwaffnung der Hamas, etc.); das nennt er als Bedingung für einen zukünftigen palestinensischen Staat.

    Das die Stellung der Frau im der jüdischen Religion rein gar nichts mit dem Staatswesen zu tun hat, liegt auf der Hand. Und ich möchte doch sehr gern wissen, warum du den Zentralrat als „peinlich“ bezeichnest?!

    Deinem nächsten Absatz werd ich mich später widmen.

  12. 12 hier 19. Mai 2009 um 21:11 Uhr

    Also, die „Deutsche Linke“, wie man es ja so gerne bezeichnet, hat unbestritten ein gewisses, latentes, Antisemitismusproblem, was es auch, vollkommen zurecht, anzugehen gilt. ALlerdinsg ist die Erhebung ISraels zum gelobten land vielleicht, aber auch nur vielleicht, ein bisschen übers Ziel hinausgeshcossen.

    Bei der ganzen Nahostproblematik gilt es Realismus und von dir so gelioebten historischen Kontext zu beachten.
    Die Hamas wird nie, und dieses Wort bitte imaginär unterstreichen, mit Waffen, mit militärischen interventionen zu besiegen sein. Ich denke doch, dass an dieser Tatsache bei etwaigem geradeausdenken kein zweifel besteht.
    Und bei aller Sympathie, weder der Siedlungsbau noch das konsequente unterminieren der palästinenser ist produktiv für den Friedensprozess, ganz zu schweigen vom lynchen aller eigenen präsidenten, die auch nur im Ansatz am Frieden interessiert ein könnten.
    Siedlungen werden bis heute gebaut, das ist Fakt, auch illegale.
    genauso wie gerade der letzte Krieg in seiner Kriegs- und Presseführung eine genauere Durchléuchtung bedarf.
    und um den historischen kontext zu wahren muss man betrachten, was dereinst zu der zeit, bevor Rabin von Israelis erschossen wurde, möglich war. Es gab Absprachen, alle zeichen standen auf Frieden, doch ist es damals gescheitert, und bei aller gerechtferitgten Antipythie lag das damals nicht an Arafat.
    Und seitdem wurde die Fatah, so doof wir sie alle auch finden mögen, sie ist doch das unbestritten einzige Verhandlungspendant, konsequent geschwächt, indem offenbart wurde, dass der Verhandlungsweg, den es genauer zu analysieren gälte, funktionsunfähig sit, indem die Fatah blockiert und boykottiert wurde(während die Hamas die Grenzen aufsprengte), indem Israel alles zu tun bereit war, was die Hamas stärkte(wenn auch ungewollt).
    ANshceinend hat in Israels Regierung niemand eine klassische Bildung genossen, denn ansonsten wüsste man von Ehrkules und der Hydra. Und die hamas ist eine Hydra. Für jeden Toten Terroristen kommen zwei Kinder und ein Bruder neu dazu…
    Wobei auch dieses Thema auszuufern droht und eienr Kommentarfunktion nciht angemessen erscheint.

    Und die islamistische Terrorriege als faschistisch zu bezeichnen ist kein Problem, allerdings darf dieses Verweis(der bei einigen Linken vollkommen zurecht ertönt) nicht als Ablenkungsmanöver bezeichnet werden und es gilt trotzdem festzuhalten, ass israel von Rechts regiert wird, nicht von Rechts-Mitte, von Rechts.

  13. 13 Bärbel 20. Mai 2009 um 1:24 Uhr

    @hier:
    Wie gesagt, in diesem Fall wurde die Bekennung zum Staat Israel vorallem als versuchterweise „aufklärerische“ Provokation angewendet (wie oben schon genauer ausgeführt).
    Israel zu stilisieren liegt natürlich nicht in unserem Interesse, aber dennoch hat es ( wie ebenfalls schon aus genüge oben dargelegten Gründen) eben eine exponierte Stellung unter den Staaten inne.

    Selbstverständlich wird die Hamas niemals mit bloßer Waffengewalt bezwungen werden können, allein schon wegen ihrer Märtyrerideologie. Die israelische Reaktion auf deren monatelangen Beschuss war vielmehr eine adäquate politische Maßnahme! Kein souveräner Staat der Welt kann es sich erlauben, dass 20 % seiner Bevölkerung unter unmittelbar Bedrohung von außen steht, ohne militärisch zu intervenieren. Auch die Qualität der Kriegsführung der Hamas besteht aus der gezielten Vernichtung ziviler Ziele; deshalb ist auch allein aus humanitärer Sicht ein militärischer Gegenschlag gegen die Agressoren unabdingbar.

    Dass sowohl Teile der Siedlungspolitik und das Verhältnis zur Presse (auch wenn dies einer genaueren Debatte bedarf) während des Gazakriegs kritikwürdig sind, ist unbestritten.
    Dennoch dürfen einzelne politische Entwicklungen nicht Anlass für eine grundlegende Kritik am Staat Israel liefern. Das dies jedoch der Fall ist, zeigt die Unverhältnismäßigkeit, mit der Israel sich von anderen Staaten unterscheidet. Keinem anderen Staat der Welt, auch wenn er noch so humanitäre Defizite besitzt, schlägt in diesem Maße Kritik entgegen, wie eben Israel. Allein die Vor kurzem abgehaltene „Antirassismuskonferenz“ in Genf hat dies wieder einmal vorbildlich unter Beweis gestellt.

    Die Geschichte der Friedenspolitik (vorallem vor der aktuellen Roadmap) kann folgendermaßen zusammengefasst werden: sobald Israel der PA Zugeständnisse entgegengebracht hat, fassten palestinensische (Terror-)Organisationen dies immer als Schwäche auf und nahmen dies zum Anlass, ihre regressiven Forderungen mit Waffengewalt durchzusetzen.
    So began z.B. auch die 2. Intifada unter Arafat erst nach Zugeständnissen von Seiten Israels.
    Heute scheint die ehemalige Partei, die unter Arafat offen den Terrorismus billigte und hofierte, einigermaßen gemäßigt und verhandlungsfähig zu sein. Vor einigen Jahren jedoch war es aus friedenspolitischer Sicht absolut gerechtfertigt, diese Partei zu isolieren und zu bekämpfen, da sie maßgeblich für die Intifadas verantwortlich zu machen ist und selbst Arafat, dem tatsächlich der Friedensnobelpreis verliehen worden ist, noch in wahren Hasstiraden den gerechtfertigen und göttlichen Kampf gegen den Todfeind Israel postuliert hat.

    Wenn man sich anschaut, wie die Hamas im Gazastreifen agiert, kann man selbstverständlich Perspektiven zur Lösung des Konflikts ausmachen. Die Organisation ist nichts anderes als ein Racket, das vorallem zur eigenen Selbsterhaltung ökonomische und militärische Mittel anwendet. So nahm sie sogar im Gazakrieg, als alle Welt auf die Inhumanität Israels geschimpft hat, Hilfsgüter in Besitz (auch von Israel stammend), die zur freien Verteilung bestimmt waren, und verhöckerten sie unter der Bevölkerung. Auch eliminierte sie, wie allseits bekannt, zahlreiche unfolgsamen Parteisoldaten bzw. Fatahmitglieder, die nichts anderes als die direkte Machtkonkurenz darstellt.
    Es gibt zahlreiche Stimmen in Gaza, die diese Clique verdammen und deshalb gilt es, sie mit allen Mitteln zu entmachten. Unter anderem wäre dies möglich, wenn die iranische Unterstützung mit Waffen und Geldern gestoppt werden könnte.
    Die Hamas vertritt meiner Meinung nach eben nicht die Interessen des paestinensischen Volkes und gilt deshalb ganz klar zu bekämpfen.

  14. 14 Marcus Prebridge 16. Dezember 2009 um 18:52 Uhr

    @ havanna-style
    Ihr Zitat: „denn es gibt zig andere symbole des judentums. es ist ja zumindest möglich den davidstern mit einer anderen farbe als blau auf einen anderen hintergrund aufzumalen.“

    Sie haben offensichtlich einen an der Latte! Die Symbole des Judentums haben SIE gewiss nicht zu entscheiden!
    SIE LINKER DEUTSCHER AUS DEUTSCHLAND!
    Ich verlange von ihnen ja auch nicht, dass Fidel Castro sich zu den systematischen Ermordungen von sogenannten „Konterrevoltionären“ in Kuba bekennt, oder sie sich ihre rote Fahne mit Hammer und Sichel von einem Hakenkreuz übermalen lassen!
    Der Staat Israel IST ein Refugium vor solchen RAF-SED-Kommunisten wie ihnen, denen es anscheinend Spaß macht, den Staat Israel als Faschostaat zu bezeichnen, um von ihren eigenen Verbrechen gegen die Menschlichkeit als Kommunist auf den Staat Israel abzuwälzen, weil sie in ihrer kranken Perversion es auf die Juden schlechthin abgesehen haben: die antiisraelische Medienpolitik in Europa gegen den Staat Israel mit ihrer JungeWelt.de-Gesinnung zu bekräftigen, Israel sei ein Nazistaat, während hingegen Linke ihren Freischein genießen, Juden mit Nazis zu vergleichen!
    Weil Linke eben keine Nazis, sondern Sozis sind, die in ihrem Hass auf Israel den Nazis gleichstehen.

    Leute wie SIE sind es, die dem Ansehen jüdischer Bürger hier in Deutschland schaden, Leute wie SIE sind es, die eine Hetzpropaganda in den Internetmedien verbreiten WIE DIE NAZIS.

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