Wir haben nichts getan

Irans Präsident Ahmadinedschad ist ja für seine rhetorischen Eskapaden weitreichend bekannt. So forderte er 2005 auf der „Welt ohne Zionismus“ Konferenz, Israel „in Blut“ zu tauchen und kündigte an, dass das Land mit einem „Brandmal“ ausgelöscht werden wird1 (der dezenter Hinweis auf Irans Atomprogramm ist in diesem Zusammenhang bestimmt bemerkenswert). Auch fragte er sich, warum die Juden nicht „nach Alaska“ angesiedelt werden2, da ein erfrischendes Bad im Yukon sicherlich der unerträglichen Hitze Tel Avivs vorzuziehen ist.
In einem kürzlich geführten Interview des Spiegels schlägt der Staatschef jedoch ganz andere Töne an und gesteht sogar, dass er „die Deutschen liebe“ (was einige Akteure bei Siemens und Co. sicherlich erfreuen wird). Auszüge des Gesprächs werden hier nun aufgeführt.

Ahmadinedschad: Alle müssen Lehren aus der Vergangenheit ziehen.
SPIEGEL: Dann sagen Sie uns doch bitte, welche Lehren Sie ziehen.
Ahmadinedschad: Wir sind seit 30 Jahren zu Unrecht und ohne Verschulden unter Druck, wir haben nichts getan …

SPIEGEL: … Wo bleibt denn Ihr konstruktiver Beitrag (zur Terrorproblematik; Anm. d. Autors)?
Ahmadinedschad: Zunächst einmal: Wir verüben keinen Terror, wir sind Opfer von Terror. (…) Wir haben in den vergangenen Jahren sowohl in Afghanistan als auch im Irak zur Stabilisierung beigetragen.

SPIEGEL: (…) Bei allem Respekt, Herr Präsident: Das Ansehen Irans hat in Ihrer Amtszeit auch gewaltig gelitten.
Ahmadinedschad: Wo? Bei wem? Bei den Regierenden oder den Völkern? Bei welchen Völkern und bei welchen Regierungen? In meiner gut dreijährigen Amtszeit habe ich mehr als 60 Länder besucht, man hat mich sehr warmherzig aufgenommen, sowohl die Menschen auf der Straße als auch die Verantwortungsträger (vgl. die enge Freundschaft mit der Galionsfigur des antiimperialistischen Sozialismus, Hugo Chavez; Anm. d. Autors) . 118 Länder der Bewegung der Blockfreien stehen auf unserer Seite. Ich sehe ein, unser Ruf bei der amerikanischen Regierung und bei manchen europäischen Regierungen ist nicht positiv. Aber das ist doch deren Problem. Alle Völker haben die Nase voll von der alten amerikanischen Regierung.

SPIEGEL: In Teheran haben einige Politiker doch Berührungsängste mit Amerika. Auf der Afghanistan-Konferenz in Den Haag vor einer Woche kam es nach US-Angaben zu einem Händedruck zwischen Ihrem Vize-Außenminister Mohammed Achonasade Basti und dem US-Sonderbeauftragten Richard Holbrooke – was vom iranischen Außenministerium kurz darauf vehement dementiert wurde. Wie sollen wir an Ihre Kooperationsbereitschaft glauben, wenn schon ein harmloser Händedruck ein Problem für Sie ist?
Ahmadinedschad: Ich glaube nicht, dass das wirklich von Belang ist. Ein Händedruck, eine Frage nach dem Wohlbefinden sind in meinen Augen kein Problem.
SPIEGEL: Sie spielen das herunter. Möglicherweise ist der Eklat um den Handshake doch mehr: ein Symbol dafür, wie tief der Graben zwischen Teheran und Washington ist – und dass Sie auf Ihren liebgewordenen Erzfeind überhaupt nicht verzichten wollen.

SPIEGEL: Wenn die amerikanischen Truppen aus dem Irak abziehen, wird sich die Sicherheitslage dort vermutlich dramatisch verschlechtern. Werden Sie in dem Nachbarland, das zu zwei Dritteln von Ihren schiitischen Glaubensbrüdern bewohnt wird, das Machtvakuum füllen? Befürworten Sie die Errichtung eines Gottesstaates, einer Islamischen Republik Irak?
Ahmadinedschad: Wir sind der Meinung, dass das irakische Volk in der Lage ist, die eigene Sicherheit zu gewährleisten. Das irakische Volk hat eine über tausendjährige Zivilisationsgeschichte – was immer die Iraker entscheiden, welche Regierungsform sie wählen, wir werden sie unterstützen. Ein souveräner, einheitlicher und starker Irak ist für alle von Vorteil. Wir begrüßen das.


SPIEGEL: (..) Die CIA behauptet, Iran schüre mit schiitischen Milizen den Widerstand gegen die US-Soldaten.
Ahmadinedschad: Den Berichten amerikanischer Geheimdienste schenken wir keine Beachtung. Die Amerikaner haben den Irak besetzt und sind zuständig für die Sicherheit. Früher haben sie von ihrem eigenen Versagen abgelenkt, indem sie uns für Unruhen verantwortlich gemacht haben. (…) Wir unterstützen die irakische Regierung in vollem Umfang. Unsere Politik ist ganz transparent, wie immer.
SPIEGEL: Herr Präsident, das stimmt doch nicht. In einem der zentralen internationalen Konflikte stehen Sie gegen die wichtigsten Nationen der Welt – Iran steht unter dem dringenden Verdacht, unter dem Deckmantel der zivilen Forschung die Atombombe zu bauen. Gerade erst hat US-Präsident Obama auf seiner Europa- Reise vor der sehr realen Gefahr gewarnt. Es gibt vier Uno-Resolutionen, die Iran auffordern, seine Urananreicherung einzustellen. Warum kommen Sie der Aufforderung nicht endlich nach?
Ahmadinedschad: Was meinen Sie damit?
SPIEGEL: Herr Präsident, wir meinen, dass die Welt auf ein Zeichen von Ihnen wartet, dass wir hier auf ein Zeichen warten. Warum setzen Sie die Urananreicherung nicht wenigstens vorübergehend aus und schaffen so die Voraussetzung für den Beginn ernsthafter Verhandlungen?
Ahmadinedschad: Diese Diskussionen sind veraltet. Die Zeit dafür ist vorbei. Die 118 Staaten aus der Gruppe der Blockfreien unterstützen uns einstimmig; 57 Länder der Organisation Islamischer Staaten ebenso. Wenn wir die doppelt genannten Länder herausnehmen, sind es 125, die auf unserer Seite sind. Wenn ein paar Länder gegen uns sind, können Sie doch nicht behaupten, das sei die ganze Welt.

SPIEGEL: Um welches Recht fühlt sich denn Iran betrogen?
Ahmadinedschad: Wenn eine Technik gut ist, sollten sie alle haben; wenn sie schlecht ist, keiner. Kann es sein, dass Amerika 5400 Nuklearsprengköpfe hat und Deutschland keine? Und dass uns nicht einmal die friedliche Nutzung der Nuklearenergie erlaubt sein soll? Unsere Logik ist ganz klar: Gleiches Recht für alle.

SPIEGEL: Die Welt misstraut Ihnen, die größte Sorge der Welt ist, dass Sie die Bombe bauen, weil Sie sich von den Atommächten USA, Indien und Pakistan eingekreist fühlen und nicht zuletzt, weil auch Israel die Bombe besitzt.
Ahmadinedschad: Wir haben kein Interesse, die Kernwaffe zu bauen. Wir haben der IAEA Tausende Seiten Berichte zugeschickt und einige tausend Stunden Inspektion ermöglicht. Die IAEA-Kameras beaufsichtigen unsere Arbeit. Wer ist gefährlich, wem sollten die Inspektoren misstrauen? Denen, die heimlich Bomben gebaut haben – oder uns, die wir mit der Atomenergiebehörde kooperieren?
SPIEGEL: Von einer wahren Kooperationsbereitschaft kann nun wirklich nicht die Rede sein. Das hat uns Generaldirektor ElBaradei bei unseren Gesprächen immer wieder gesagt, das ist auch in öffentlichen IAEA-Berichten festgehalten.
Ahmadinedschad: Lassen Sie mich zum Atomstreit abschließend zwei Punkte sagen. Erstens: Solange es keine Gerechtigkeit gibt, gibt es keine Lösung. Mit zweierlei Maß darf man die Welt nicht messen – das war der große Fehler von Herrn Bush. Diesen Fehler sollten die Amerikaner nicht noch einmal begehen. Wir sagen: Unter gerechten Bedingungen sind wir zur Zusammenarbeit bereit. Gleiche Verhältnisse, gleiche Augenhöhe. Der zweite Punkt sind die Kriegstreiber und die Zionisten …

Ahmadinedschad: (…) Andererseits steht der neue US-Präsident unter dem Druck dieser Gruppen (gemeint sind hier die oben aufgeführten Zionisten! Die alte paranoide Vorstellung der zionistischen Weltverschwörung in anderen Worten gefasst; Anm. d. Autors). Mutige Entscheidungen sind erforderlich, Obama ist am Zug.

SPIEGEL: Weil Sie sich zum Vorkämpfer der palästinensischen Sache gemacht haben, sind Sie in der Region einer der mächtigsten politischen Akteure.
Ahmadinedschad: Wir verteidigen nur das Grundrecht der unterdrückten Palästinenser. Unser Vorschlag zur Lösung des Nahost-Konflikts ist, dass die Palästinenser in einem freien Referendum selbst über ihre Zukunft entscheiden können. Finden Sie es richtig, dass manche europäischen Staaten und die USA das Besatzerregime und den unnatürlichen (!) zionistischen Staat unterstützen, aber Iran verurteilen, nur weil wir das Recht des palästinensischen Volkes verteidigen?

SPIEGEL: … dann müssten auch Sie Israel anerkennen. Einen Staat, den Sie laut früheren Aussagen „von der Landkarte löschen“ wollen. Sagen Sie uns doch, was Sie wirklich gesagt und wie Sie es gemeint haben.
Ahmadinedschad: Lassen Sie es mich scherzhaft so formulieren: Warum haben die Deutschen damals so viel Unruhe gestiftet, dass es überhaupt zu diesen Problemen gekommen ist? Das zionistische Regime ist das Ergebnis des Zweiten Weltkriegs. Was hat das alles mit dem palästinensischen Volk zu tun? Was mit der Region Nahost? Ich glaube, man muss das Problem an der Wurzel packen. Wenn man die Ursachen nicht berücksichtigt, gibt es auch keine Lösung.
SPIEGEL: Heißt „an der Wurzel packen“ Israel auslöschen?
Ahmadinedschad: Es bedeutet, die Rechte des palästinensischen Volkes einzufordern. Ich denke, das ist zum Vorteil aller, Amerikas, Europas und auch Deutschlands. Aber wollten wir nicht noch über Deutschland und die deutsch-iranischen Beziehungen sprechen?


SPIEGEL: Darüber sprechen wir doch schon. Dass Sie das Existenzrecht Israels leugnen, ist von entscheidender Bedeutung für die deutsch-iranischen Beziehungen.
Ahmadinedschad: Glauben Sie, dass das deutsche Volk auf der Seite des zionistischen Regimes steht? Glauben Sie, dass dazu eine Volksbefragung in Deutschland durchgeführt werden könnte? Falls Sie so ein Referendum zulassen, werden Sie feststellen, dass das deutsche Volk das zionistische Regime hasst.
SPIEGEL: Wir sind sicher, dass das nicht so ist.
Ahmadinedschad: Ich glaube nicht, dass die europäischen Länder die gleiche Nachsicht gezeigt hätten, wenn auch nur ein Hundertstel der Verbrechen, die das zionistische Regime in Gaza begangen hat, irgendwo in Europa passiert wären. Warum bloß unterstützen die europäischen Regierungen dieses Regime? Ich habe Ihnen das schon einmal zu erklären versucht …
SPIEGEL: … als wir vor drei Jahren über Ihre Leugnung des Holocaust gestritten haben. Wir haben Ihnen nach dem Gespräch einen Film von SPIEGEL TV über die Judenvernichtung im Dritten Reich geschickt. Haben Sie diese DVD über den Holocaust erhalten, haben Sie sich den Film angesehen?
Ahmadinedschad: Ja, ich habe die DVD erhalten. Aber ich wollte Ihnen darauf nicht antworten. Ich glaube, für das deutsche Volk ist der Streit um den Holocaust kein Thema. Das Problem liegt tiefer. Im Übrigen: Noch einmal vielen Dank, dass Sie gekommen sind. Sie sind Deutsche, wir schätzen die Deutschen sehr.

SPIEGEL: Am 12. Juni ist in Iran Präsidentschaftswahl. Sie gelten als Favorit. Werden Sie gewinnen?
Ahmadinedschad: Warten wir’s ab, neun Wochen sind eine lange Zeit. In unserem Land gibt es keine Gewinner und damit auch keine wirklichen Verlierer (klarer Hinweis auf die Heilsversprechung der islamischen Ummah bzw. einem totalitären Wohlfahrtsregime; Anm. d. Autors).

Bis auf einige moderaten Andeutungen in Richtung der USA spiegelt der Text die gewohnten Feindbilder des politischen Islam Irans wieder. Im Fall des „unnatürlichen“ Staats Israel verharrt Ahmadinedschad genauso in seiner alten Position wie in der Atomfrage, deren Vorwürfe er mit abstrusen Behauptungen versucht zu entkräften. Teilweise liefert er aber auch einfach zweifelslose Unwahrheiten.
Für die zukünftige politische Entwicklung Irans scheint es tatsächlich gleich zu sein, welche Person sich nach der kommenden Wahl an der Spitze des Landes befinden wird. Mal abgesehen davon, dass das absolut undemokratische Wahlsystem ausschließlich systemkonforme Kandidaten zulässt, wird die Politik von Religionsführer Khamenei und islamistischen Institutionen wie dem Wächterrat dominiert.
Im zukünftigen Szenario, in dem der Iran im Besitz atomarer Waffen ist, dürfen sich die Israelis also schon einmal nach einer alternativen Wohnstätte umschauen. Alaska soll sogar ein paar warme Tage im Sommer anzubieten haben.

Das vollständige Interview kann hier bezogen werden.

  1. Die Übersetzung dieses Zitats ist heftig umstritten. Es ist jedoch interessant, dass sich Ahmadinedschad explizit zu dieser Übersetzung bekannt hat und so deren Gehalt voll zustimmt. [zurück]
  2. Spiegel [zurück]

6 Antworten auf “Wir haben nichts getan”


  1. 1 classless 13. April 2009 um 14:23 Uhr

    Der Spiegel hat sich nach drei Jahren wieder von Ahmadinedschad interviewen lassen. Schön aufgemacht, in einem Heft, dessen Titelbild neben dem bedeutendsten Antisemiten der Welt eine Darstellung von Judas als Verräter an Jesus Christus zeigt, kann der iranische Präsident passend zum Osterfest die deutschen Journalisten darüber ausfragen, warum sie sich die jüdisch-amerikanische Sicht der Dinge aufzwingen lassen…

    http://www.classless.org/2009/04/12/ahmadinedschad-glaubt-ans-deutsche-volk/

  2. 2 Thorsten 21. April 2009 um 12:01 Uhr

    Häufig wird dem Iranischen Präsidenten Ahmadinedschad unrecht getan. Wir alle sind abhängig von den Übersetzungen der „Journalisten“. Ich höre von Bekannten, die der Sprache selber mächtig sind und die Reden gehört haben, dass viel aus dem Zusammenhang gerissen wird, oder einfach (mit Absicht?) falsch übersetzt.
    Ich will nicht aller gutheißen, was er sagt, aber jeder sollte die Übersetzung solcher Reden kritisch hinterfragen, weswegen mich der „angebliche“ Sinneswandel im Spiegelinterview nicht wundert…

  3. 3 Bärbel 21. April 2009 um 21:53 Uhr

    Wie weit die Qualität der Übersetzung Ahmadinedschads Hetztiraden reicht bleibt irrelevant, solange er sich auf die scheinbar verfälschten Übersetzungen auch weiterhin beruft!
    Wenn er sich falsch verstanden sehen würde, müsste er die verbreitete Transkription sofort dementieren und um eine Klarstellung bemüht sein. Stattdessen proklamiert er ungestüm weiter antisemitische Parolen, wie an der derzeit laufenden Durban II Konferenz in Genf zu beobachten ist (übrigens reagieren die anwesenden Politiker direkt auf Ahmadinedschads Rede, und benötigen nicht erst die vielleicht „mit Absicht? falsch übersetzenden Journalisten“).
    Es bleibt jedenfalls unbestritten, dass sowohl Irans Präsident als auch sein politisches Umfeld und seine Vorgänger (Khomenie) zutiefst antisemitische Propaganda betreiben.
    Der „Sinnenswandel“ ist übrigens rein sarkastisch konnotiert, bei näherer Betrachtung weicht Ahmadinedschad kein Stück von seinen Positionen zurück…

  4. 4 Sylvia 29. April 2009 um 11:45 Uhr

    Ich halte nichts von Hetztiraden irgendeiner Art, ich denke Ahmadinedschads spricht aus, was die Arabische Welt von Israel denkt.
    Ich halte nichts von Terror und Gewalt, aber zwischen Israel (den Juden) und dem Islam hat sich eine Haßspirale hochgeschaukelt, die, so scheint es zumindest, unmöglich zu entschärfen ist.
    Natürlich sind da die Reden, seinen sie auch zum Teil verfälscht, von Ahmadinedschad nicht gerade förderlich.

  5. 5 Bärbel 01. Mai 2009 um 22:34 Uhr

    Die Gleichstellung zwischen dem Begriff „Jude“ und dem Staat Israel ist an sich schon äußerst fragwürdig und kann kein Fundament irgendeiner ernsthaften Diskussion sein.

  6. 6 BastIII 04. Februar 2010 um 14:54 Uhr

    In einem Punkt hat Achma auf jeden Fall recht, und zwar das die Deutschen eher auf Seiten des Irans stehen und Israel das unbeliebteste Land und die größte Gefahr für den Weltfrieden ist und das die meiste von uns das zionistische Regime hassen…wie fast alle Menschen auf der Welt.

    Fakt ist auf jeden Fall, die Allierten haben im Zweiten Weltkrieg den neutralen Iran überfallen, sie haben den demokratisch gewählten Präsidenten gestürzt und haben den Irak zum Angriffskrieg gegen Iran angestachelt und unterstützt, in dem die Iraner auch durch chemische Waffen angegrifen wurden, die von den USA höchstpersönlich stammten.

    Die USA hat also eine gewaltigte Bringschuld gegenüber dem Iran für ihre Verbrechen gegenüber dem iranischen Volk

    Was die Bombe angeht, so ist das alles nur westliche Propaganda…logisch…Iran könnte ja, da es sowieso keine Hilfe für das zivile Atomprogramm erhält, einfach aus dem Atomwaffensperrvertrag aussteigen und dann ganz legal, so wie Israel auch, Atomwaffen entwickeln ohne Stress zu haben und Kontrollen oder Sanktionen befürchten zu müssen. Sanktionen ohne rechtliche Grundlage kommen einer Kriegserklärung gleich.

    Trotz allem würde ich es verstehen, wenn der Iran heimlich an einer Atomwaffe arbeitet zur Schutz durch Abschreckung, denn jeder weiss, dass man mit Atommächten anders umgeht.

    Sollen die Amis und Israelis erstmal ihre Atomwaffen verschrotten, dann wären sie moralisch berechtigt solche Forderungen zu stellen, aber man kann nicht mit 2 erlei Maß messen.

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