Archiv für Januar 2009

Unter der Gürtellinie

Was den deutschen Beamten, fleißig wie er nun mal ist, nicht so alles beschäftigt. Sein Bestreben zur absoluten Reglementierung umfasst auch Bereiche unter der Gürtellinie, wie der folgende Gesetzestext zeigt. Mit der Gewissheit, dass auch das letzte Geschäft ordungsgemäß in die Wiegen der Bürokratie eingebettet ist, lässt es sich doch gleich doppelt so gut erledigen…

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ARTA geht online

Das Antifaschistische Recherche Team Augsburg ist endlich online gegangen. Die Seite artainfo.tk setzt sich zum Ziel ein Archiv über alle bedeutenden Neonazis, Nazistrukuturen und vor allem Nazivorfälle primär im Raum Augsburg und Schwaben aufzustellen und somit die BürgerInnen, sowie AntifaschistInnen aufzuklären.

Die Gruppe ARTA besteht aus einem Kreis von SympathisantInnen, InformantInnen und aktiven RecherchentInnen, die zusammen Informationen sammeln und auswerten. Hierbei ist natürlich Mitarbeit jederzeit erwünscht. Informationen könnt ihr unter dieser Emailadresse arta@pochta.ru weiterleiten, die Seite ist sicher, damit alles mit der nötigen Diskretion behandelt werden kann.

Diese Seite ist wichtiger den je, wenn man bedenkt wie die rechte Szene und im speziellen die Anzahl der „Autonomen Nationalisten“ im Raum Augsburg in kürzester Zeit zugenommen hat, und sich ihre Aktivitäten wieder mehren. Schon am 28.2. wollen sie wieder den deutsche Opfern der Bombenacht erinnern und somit Geschichtsrevisionsmus betreiben, da Rechtsradikale aus den deutsche Tätern, die deutschen Opfer machen, dazu später mehr.

Sicher lässt sich darüber streiten, ob man den „AktivistInnen“ nachschnüffeln soll, da wir als AntifaschistInnen die Überwachung bekämpfen. Dieses Problem lässt sich aber nicht abschließend klären ohne in eine Moraldiskussion zu verfallen, die schwer ist mit einem klaren Ergebnis zu beenden, da die Fronten sehr verhärtet sind. Man sollte letzenendlich den pragmatischen Nutzen hervorheben, den man durch solch ein Archivgewinnt.

Wir wünschen der Gruppe ARTA jedenfalls alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg!

Operation Straffreiheit

Im Rahmen der Debatte um die Schuldfrage in Bezug auf den aktuellen, inzwischen beendeten Gazakonflikt, besorgte ich mir tatsächlich eine „Junge Welt“. Der Umstand, dass die „Junge Welt“ das „Kampfblatt der Antiimperialisten ist und deshalb einseitig für Palästina, die Hamas, aber gegen Israel Position bezieht, dürfte niemanden groß überraschen. In den letzten Jahren gab es viele Aktionen, um den israelischen Imperialismus im Nahen Osten zu stoppen, wie mehrere Boykottaufrufe für israelische Produkte, die natürlich aus „völkerrechtswidrig“ Besetzen Gebieten enstammen.
In der besagten „Jungen Welt“, welche ich mir besorgte, die „Sonnabend („Junge Welt“ -Slang)/Sonntagsausgabe, ging jedoch eindeutig zu weit mit ihrer antizionistischen Hetze, der Artikel „Operation Straffreiheit“, des urugayischen Autors, Eduardo Galeano, der auch auf
blog.taz.de erschienen ist, grenzt eindeutig an Antisemitismus.
Alle kursiven Zitate, die im weiteren Artikel erscheinen, sind aus dem besagten Artikel entnommen.

Der Artikel beginnt mit einer unreflektierten Darstellung der palästinensischen Situation in Israel.
„Seit 1948 sind die Palästinenser zu einer lebenslangen würdelosen Unterwerfung verurteilt. Nicht einmal atmen dürfen sie ohne Genehmigung. Sie haben ihre Heimat verloren, ihr Land, ihr Wasser, ihre Freiheit, ihr alles.

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