Archiv für Oktober 2006

Nächstes Treffen

Wegen dem üblichen vollen Terminplan wird das nächste Treffen erst in drei Wochen, und zwar am Samstag, dem 11. November um 15.oo Uhr vollzogen werden. Dieses Mal wird es auch ein festes Diskussionsthema geben, zu dem sich alle, die kommen wollen, vielleicht ein bisschen informieren sollten, nämlich Rassismus. Ist Rassismus an sich falsch oder ist es nur die unterschiedliche Bewertung von „Rassen“, die man kritisieren kann? Was ist Rassismus überhaupt? Warum ist es falsch, vom „Neger“ zu reden? Und wie steht es mit dem „kulturellen Rassismus“? Gibt es den überhaupt?

Aber hier leben? Nein Danke!


„Den Kapitalismus, zu dem Hunger, Staat und Krieg gehören wie das Amen in die Kirche halten wir für das genaue Gegenteil einer Gesellschaft, die in irgendeiner Weise das Glück ihrer Mitglieder im Auge hat. Wie soll das auch vor sich gehen?“

„Warum also nicht Kommunismus? Warum länger festhalten an einem totalitären System, dass seine Menschenfeindlichkeit jeden Tag aufs neue unter Beweis stellt?“

„Wir forden eine Abschaffung von Kapital, Nation und allem was dazugehört. Für ein Leben in Luxus, Sekt und Sonnenschein für alle!“

Dies ist der Titel des Flyers, mit dem wir in Kooperation mit der ANJA in Zukunft verstärkt mit kommunistischen Positionen in die Öffentlichkeit ziehen wollen. Es ist eine Art Grundlagentext, ein kurzer Abriss communistischer Markt- und Staatskritik, der ohne Fremdwörter und seltsame Insiderfloskeln auskommt und deswegen recht gut lesbar ist.
Unter folgendem Link ist er als pdf-Datei les- bzw. downloadbar:
hier klicken

Um gleichmal einen Vorwurf aus dem Weg zu räumen, auch für alle, die die Argumente des Flyers samt dem Abschnitt
„Wir sind kein Verein, der alternative Herrschaftsbaukästen austüftelt, sondern eine Kritikergruppe. Eine andere Welt ist unseres Erachtens nur auf der Grundlage vollständiger Selbstbestimmung der Einzelnen zu verwirklichen, die Formulierung festgelegter Regeln für eine zukünftige Gesellschaft wäre das glatte Gegenteil dieses Anspruchs.“
anscheinend überhaupt nicht verstanden haben: Wir Communisten können keineswegs nur rummeckern und keine konstruktiven Vorschläge zur Verbesserung der Welt machen. Hier mal ein paar kleine Vorschläge zur sofortigen Umsetzung:
- Selbstauflösung aller Staaten (dann ist erstmal Ruhe im Karton)
- Vernichtung aller Waffen, der ganze ABC-Schrott wird in den Weltraum geschossen (an Silverster natürlich!)
- Verbrennung allen Geldes, das braucht nämlich niemand, bis auf ein paar Erinnerungsstücke fürs Museum
- Benutzung der Aktenberge, die sich in Büros, Firmenzentralen und Rathäusern stapeln als umweltschonendes Klopapier
- permanente Befeierung aller früher unliebsamen Orte (Gefängnis, Schule, Psychatrie, Kaserne…)
- Bildung der berühmten „freien Assoziationen“, die erstmal für ein bisschen Industrialisierung in Afrika etc. sorgen, das Erdölproblem lösen und sich dann erstmal im Liegestuhl sitzen, gute Musik hören, die Sonne vorbeiziehen lassen. Nur machmal haben sie schlimme Alpträume, die sie ganz verunsichern und aus dem Konzept brigen – von ihrem früheren Leben im Kapitalismus.




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